Was bedeutet „Not your keys, not your coins"?
Wer die Schlüssel nicht selbst hat, besitzt keine Bitcoin, sondern einen Anspruch gegen ein Unternehmen — und der ist nur so gut wie das Unternehmen.
Liegen deine Bitcoin auf einer Börse, stehen sie dort in einer Datenbank. Die Schlüssel hat der Anbieter. Was du hast, ist ein Anspruch auf Herausgabe — wirtschaftlich nimmst du dieselbe Kursbewegung mit, rechtlich und praktisch ist es etwas anderes.
Solange der Anbieter zahlungsfähig und erreichbar ist, merkt man den Unterschied nicht. Genau deshalb ist der Satz so alt: Gemerkt hat man ihn immer erst, wenn eine Börse geschlossen hat.
Ein Urteil über den Anbieter ist er nicht. Für kleine Beträge ist Verwahrung durch einen beaufsichtigten Dienstleister oft die sicherere Wahl — verlorene Wörter haben mehr Bitcoin vernichtet als alle Pleiten zusammen. Der Satz sagt nur: Wisse, was du hast.
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- Wenn die Börse nicht auszahlt: was „not your keys" wirklich heißt — der ganze Beitrag dazu
- Cold Storage — Aufbewahrung, bei der die Schlüssel nie ein Gerät mit Internetverbindung berühren — Hardware-Wallet, Metallplatte, Papier.
- Wallet — Kein Geldbeutel, sondern ein Schlüsselbund: Die Krypto-Wallet bewahrt deine Schlüssel auf, die Bitcoin selbst liegen im Netz.
- KYC — „Know Your Customer": die gesetzlich verlangte Ausweisprüfung, der sich Börsen und Broker unterziehen müssen, bevor du bei ihnen handeln darfst.