Was ist eine Krypto-Wallet?
Kein Geldbeutel, sondern ein Schlüsselbund: Die Krypto-Wallet bewahrt deine Schlüssel auf, die Bitcoin selbst liegen im Netz.
Zuerst die Verwechslung, die häufiger vorkommt als alles andere: Eine Krypto-Wallet hat mit Apple Wallet oder Google Wallet nichts zu tun. Dort liegen Bordkarten und Bezahlkarten. Hier geht es um Schlüssel zu Bitcoin.
Und auch das Wort selbst führt in die Irre. In einer Wallet liegen keine Bitcoin — die stehen in der Blockchain und nirgends sonst. Was die Wallet aufbewahrt, sind die Schlüssel, mit denen du über sie verfügen darfst.
Daraus folgt fast alles Praktische: Geht dein Handy kaputt, sind deine Bitcoin nicht weg, solange du die zwölf Wörter hast. Verlierst du die Wörter und das Gerät, sind sie weg, obwohl in der Blockchain unverändert steht, dass sie dir gehören — nur kann es niemand mehr beweisen.
Und umgekehrt: Wer deine Schlüssel hat, hat deine Bitcoin, ganz gleich, welche App er dafür benutzt.
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- Bitcoin aufbewahren: welche Wallet zu welchem Betrag passt — der ganze Beitrag dazu
- Adresse prüfen — Tippfehler finden, bevor du sendest
- Privater Schlüssel — Die Zahl, mit der eine Überweisung unterschrieben wird. Wer sie hat, darf über die zugehörigen Bitcoin verfügen — sonst niemand.
- Bitcoin-Adresse — Die Zeichenfolge, an die man Bitcoin sendet — abgeleitet aus einem Schlüssel, beliebig oft neu erzeugbar und mit eingebauter Prüfsumme.
- Cold Storage — Aufbewahrung, bei der die Schlüssel nie ein Gerät mit Internetverbindung berühren — Hardware-Wallet, Metallplatte, Papier.