Was bedeutet KYC?
„Know Your Customer": die gesetzlich verlangte Ausweisprüfung, der sich Börsen und Broker unterziehen müssen, bevor du bei ihnen handeln darfst.
Wer in der EU gewerblich Kryptowährungen tauscht, muss seine Kunden identifizieren — Ausweis, Anschrift, oft ein kurzes Video. Das ist keine Erfindung der Anbieter, sondern Geldwäscherecht.
Für dich heißt das: Eine Börse ohne Ausweisprüfung ist kein Zeichen von Freiheit, sondern eines von zwei Dingen — sie ist nicht reguliert, oder sie ist nicht seriös. Beides ist ein Grund, dein Geld woanders hinzubringen.
Wichtig wird KYC meist erst beim Auszahlen. Kaufen darf man oft schon auf der ersten Stufe, größere Beträge herausholen erst nach vollständiger Prüfung. Wer das erst merkt, wenn er das Geld braucht, wartet Tage.
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- Not your keys — Wer die Schlüssel nicht selbst hat, besitzt keine Bitcoin, sondern einen Anspruch gegen ein Unternehmen — und der ist nur so gut wie das Unternehmen.