Über bitinformer: wie diese Seite arbeitet
bitinformer erklärt Bitcoin für Leute, die gerade erst anfangen. Ohne Vorwissen vorauszusetzen, und ohne zu sagen, was du kaufen sollst.
Diese Seite beschreibt, wie dabei gearbeitet wird. Sie steht hier, weil man bei einem Thema, in dem es um Geld geht, wissen sollte, worauf man sich einlässt — und weil sich das meiste davon nachprüfen lässt, statt dass man es glauben müsste.
Woher die Zahlen kommen#
Alle Zahlen auf dieser Seite sind gemessen, nicht geschätzt. Sie stammen aus vier Quellen, die alle offen und ohne Anmeldung erreichbar sind:
| Quelle | Wofür |
|---|---|
| mempool.space | Gebühren, Blockhöhe, Mempool, Schwierigkeit, Lightning |
| CoinGecko | Kurse |
| Bitstamp | Monatskurse seit 2016 für den Sparplan-Rechner |
| Gesetzestexte | Steuer- und Fristenregeln, jeweils mit Paragraf genannt |
Zwei Regeln gelten dabei ausnahmslos.
Wo eine Quelle schweigt, steht ein Strich statt einer Schätzung. Antwortet mempool.space beim Bau nicht, erscheint an dieser Stelle ein Hinweis — keine Zahl von gestern, die so tut, als wäre sie von heute.
Jede Seite sagt, wann sie entstanden ist. Die Lage im Netz trägt ihren Abrufzeitpunkt oben, Beiträge tragen ihr Datum und, falls überarbeitet, das Änderungsdatum. Der Kurs auf der Startseite wird dagegen bei jedem Aufruf frisch geholt — was gerade gilt und was gemessen wurde, sind zwei verschiedene Dinge, und die Seite hält sie auseinander.
Was hier bewusst nicht gebaut wird#
Das ist der ehrlichere Teil einer solchen Seite als eine Liste dessen, was es gibt.
Keine Kursprognosen. Nirgends steht, was der Kurs als Nächstes tut. Was gemessen werden kann, wird gezeigt — etwa die vier Rückgänge von über vierzig Prozent der letzten zehn Jahre. Was daraus folgt, steht nicht da, weil es niemand weiß.
Kein Seed-Prüfer. Ein Werkzeug, das die Prüfsumme einer Seed Phrase kontrolliert, wären dreißig Zeilen, die vollständig im Browser laufen könnten. Es fehlt trotzdem: Eine Website, die nach der Seed Phrase fragt, bringt Menschen eine Angewohnheit bei — und genau die nutzen Phishing-Seiten aus. Die Begründung im Einzelnen steht in Die Seed Phrase.
Keine Kauflinks bei Empfehlungen zur Verwahrung. Auf der Storage-Seite stehen fünf Geräte, sortiert nach Preis — nicht als Rangliste, weil keines davon getestet wurde, und ohne einen einzigen Kauflink. Bei Ratschlägen zur Aufbewahrung fremden Geldes ist das kein Detail.
Keine Produktfotos, die keine sind. Die Abbildungen dort sind gezeichnete Schemata und geben sich nicht als Foto aus.
Erzeugte Bilder nur als Eselsbrücke, und immer gekennzeichnet. Im Glossar steht zu jedem Begriff eine Illustration, die mit einem Bildmodell (Google Gemini) erzeugt wurde: der Mempool als Wartesaal, die Wallet als Schlüsselbund. Sie tragen das Wort „Illustration“ in der Bildunterschrift, zeigen keine Zahlen, keine Geräte und keine Menschen und sagen nichts, was nicht in der Definition darüber steht. Dieselbe Machart schmückt fünf Seiten, auf denen es nichts zu erklären gibt: die Fehlerseite, die Kontaktseite, die beiden Bestätigungen nach dem Absenden und die Seite zum Unterstützen. Sie steht als Kopfbild über 34 Beiträgen, darunter alle der Rubrik Storage, etwa „Bitcoin verschenken“ oder „Die Seed Phrase“, und in einigen davon zusätzlich zwischen zwei Abschnitten im Text. Eine weitere eröffnet die Rubrikseite Storage; dort tragen auch die Karten zu Wallet-Arten und Hardware-Wallets je eine Illustration — ein Sinnbild für die Eigenschaft, nie ein Bild des Geräts. Alle anderen Beiträge tragen gezeichnete Motive. Alles, was stimmen muss (Skizzen, Kurven, Geräte), bleibt gezeichnet oder gerechnet.
Keine Steuerberatung. Der Haltefrist-Rechner und die Steuerbeiträge nennen Paragrafen und rechnen Fristen aus. Was in deinem Fall gilt, sagt dir eine Steuerberaterin, nicht eine Website.
Womit sich die Seite finanziert#
Durch Spenden, und sonst gar nicht.
Es gibt keine Werbung, keine Partnerlinks, keine bezahlten Erwähnungen und kein Abonnement. Nachzählen lässt sich das: Von allen Verweisen, die von hier nach draußen führen, zeigt kein einziger auf einen Shop oder Anbieter. Sie führen zu den Datenquellen, zu Gesetzestexten und zu Studien — und ein einziger, unten bei „Wer dahintersteht“, zur zweiten Seite des Betreibers. Er steht dort als Offenlegung, nicht als Empfehlung.
Wer will, kann freiwillig etwas dazugeben — in Bitcoin, ohne Zahlungsdienst dazwischen. Dafür gibt es nichts: keinen Zugang, keine Nennung, keine Quittung und keinen Einfluss auf das, was hier steht. Wer gespendet hat, erfahren wir nicht.
Sollte sich daran etwas ändern, steht es an dieser Stelle, bevor es irgendwo sichtbar wird — und gekennzeichnet dort, wo es steht.
Wer dahintersteht#
Die Beiträge erscheinen unter „Die bitinformer-Redaktion". Das ist eine bewusste Entscheidung: Es soll um die Sache gehen und um Zahlen, die jeder nachprüfen kann, nicht um eine Person, der man glauben soll.
Wer rechtlich verantwortlich ist, steht vollständig im Impressum — dazu verpflichtet das Gesetz, und das ist auch richtig so.
Derselbe Betreiber führt auch cyberscale, Werkzeuge und Beiträge rund um Sichtbarkeit und Sicherheit von Websites. Deshalb endet die Kontaktadresse im Impressum auf @cyberscale.io. Die beiden Seiten teilen sich keine Inhalte und keine Werbung, und kein Beitrag auf bitinformer verweist auf cyberscale.
Wenn etwas falsch ist#
Dann soll es korrigiert werden, und zwar sichtbar. Überarbeitete Beiträge tragen ihr Änderungsdatum; sie werden nicht stillschweigend ausgetauscht.
Fehler melden geht formlos: über das Kontaktformular oder per E-Mail. Ein Hinweis auf eine falsche Zahl ist die nützlichste Post, die hier ankommen kann.
Was diese Seite nicht ist#
Kein Forum, kein Nachrichtendienst, keine Beratung und kein Anbieter. Bitcoin lässt sich hier nicht kaufen, nicht verkaufen und nicht verwahren.
Was es gibt, sind Erklärungen, Rechner ohne Anmeldung, gemessene Zahlen aus dem Netz und ein Glossar für die Wörter, über die man dabei stolpert.